Frühlingsblumen nach Farbe sortiert
Gelbe Frühlingsblumen

Winterling
Im Gegensatz zu vielen anderen Frühlingsblumen mag es der Winterling (Eranthis hyemalis) gern halbschattig und leicht feucht. So kann zum Beispiel im Wald oder Garten schnell ein ganzer Teppich aus den kleinen gelben Blüten entstehen.

Echte Schlüsselblume
Wie der Name schon verrät: Die Blüten der Echten Schlüsselblume (Primula veris) schauen aus wie ein Schlüsselbund. Ihre knallgelbe Farbe und ihr Duft sorgen für Frühlingsgefühle, die bis in den Mai hinein dauern. Die Echte Schlüsselblume gehört zu der Gattung der Primeln.

Narzissen
Narzissen (Narcissus) blühen meist im Februar bis März und gehören damit zu den ersten Frühlingsboten. Es gibt sie in weiß und orange – oder sogar zweifarbig. Doch am bekanntesten sind die gelben Narzissen, die wir auch als Osterglocke kennen.
Blaue Frühlingsblumen

Wald-Vergissmeinnicht
Das Wald-Vergissmeinnicht (oder auch Myosotis sylvatica) blüht erst etwas später im Frühling, dafür aber recht lang – etwa von Mai bis Juli. Ihre hellblauen Stieltellerblüten sind sogar essbar und machen sich wunderschön als Deko zum Beispiel auf einem Frühlingssalat.

Netz-Schwertlilie / Netzblatt-Iris
Von Februar bis März blüht die Iridodyctium reticulata, wie der biologische Name der Netzblatt-Iris lautet, in leuchtenden Blau bis Violett. Die meisten ihrer Sorten duften gut und locken damit besonders Insekten an. Am besten gefällt es der Netzblatt-Iris in der Sonne mit einem eher trockenen als zu feuchten Boden.
Lila Frühlingsblumen

Leberblümchen
Das zarte Leberblümchen (Hepatica nobilis) mag besonders humusreiche Erde und einen Standort im Schatten oder Halbschatten. Deshalb finden wir die Frühlingsblume häufig von März bis April im Wald. Die kleinen Blüten schimmern in schönem violett und verzaubern so jeden Wald oder Garten in eine magisch ausschauende Blütenpracht.
Weiße Frühlingsblumen

Maiglöckchen
Trotz ihres Namens verzaubert uns das Maiglöckchen (Convallaria majalis) schon ab März mit ihren weißen Blüten in Glockenform den Frühling. Bis in den Juni hinein blüht die Frühlingsblume – und zwar als typische Waldpflanze am liebsten an halbschattigen bis schattigen Standorten mit feuchten, humusreichen Boden. Maiglöckchen verströmen einen süßen Duft und locken damit nicht nur Insekten und Bienen an, sondern sind … Weiterlesen …

Buschwindröschen
Das Buschwindröschen, das auch Geissenblümchen oder Anemone nemorosa genannt wird, findet man häufig im Wald. Seine Blüten kommen in weiß bis zartrosa daher und verschönern die Natur von Februar bis April. Als typische Waldblume mag es das Buschwindröschen auch im Garten am liebsten in feuchter, humusreicher Erde und im (Halb)Schatten.

Schneeglöckchen
Das Schneeglöckchen (oder Galanthus) gilt als einer der ersten Vorboten des Frühlings, denn es wächst häufig schon im Februar, wenn noch Schnee liegt. Ihr hängendes Köpfchen mit den weißen drei Blütenblättern versteckt sich dann unter einer Schneehaube. Das Amaryllisgewächs gehört damit also zu den ersten Frühlingsblumen des neuen Jahres.
Rote Frühlingsblumen

Türkischer Mohn
Ganz ähnlich zum Klatschmohn schaut der Türkische Mohn (Papaver orientale) aus – und auch er ist giftig. Die Blüten werden bis zu 20 cm groß und strahlen in leuchtendem orange und rot. Im Gegensatz zum ein- bis zweijährigen Klatschmohn ist der türkische Mohn eine mehrjährige Frühlingsblume und kann so über mehrere Jahre von Mai bis Juni bewundert werden.

Mohnblume / Klatschmohn
Die Mohnblume (Papaver rhoeas) blüht in knallroter Farbe von Mai bis August mit über 10 cm großen Blüten. An sonnigen Standorten gefällt es dem Klatschmohn am besten. Aber Achtung: Am besten kommst du der Frühlingsblume mit Kindern oder Tieren nicht zu nahe – denn sie ist giftig.

Ranunkeln
Die Ranunkel (Ranunculus asiaticus) läutet den Frühling mit knalligen Blüten ein. Es gibt sie in verschiedenen Farbnuancen – von rot über rosa und orange. Die Blüten der Ranunkeln gibt es gefüllt und ungefüllt. Sie bevorzugt einen nährstoffreichen Boden an einem Standort mit viel Sonne.
Bunte Frühlingsblumen

Hyazinthe
Die letzte Frühlingsblume in unserer Liste gibt es ebenfalls in einer großen Vielfalt an Farben: es ist die Hyazinthe (Hyacinthus Orientalis). Egal ob weiß, rosa, rot, orange, blau oder violett – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Hyazinthen mögen es besonders gerne sonnig und warm und blühen zwischen April und Mai. Ihre glockenförmigen Blüten, die sich zu Trauben … Weiterlesen …

Gänseblümchen
Er liebt mich, er liebt mich nicht … Vielleicht kennst du dieses Spiel auch aus deiner Kindheit? Ein Blättchen vom zarten Gänseblümchen wird nach dem anderen abgezählt. Oder die kleinen Blumenstängel zu Armbändern oder Kronen geknüpft. Gänseblümchen (Bellis perennis) oder wie die Schweizer sie nennen “Margritli” gehören zu jedem Frühling und Sommer dazu. Sie blühen … Weiterlesen …

Stiefmütterchen
Das Stiefmütterchen (Viola wittrockiana) ist vermutlich bei den meisten beliebter als ihre Namensgeberin – naja, zumindest wenn man vom Klischee ausgeht. Es gehört mit seinen unzähligen Farbkombinationen und Mustern zu den wohl interessantesten Frühlingsblumen in dieser Liste. Denn kaum ein Stiefmütterchen gleicht dem anderen.

Primeln
Der Name der Primel (Primula: Die Erste) sagt es schon aus: sie gehört zu den ersten Frühlingsblumen des Jahres. Es gibt sie nicht nur in vielen unterschiedlichen Farben, sondern auch in verschiedenen Wuchsarten. So kann sie etwa in Etagen, Dolden oder Kugeln angepflanzt werden und so den Frühlingsgarten oder Balkon verschönern.

Tulpen
Auch Tulpen (Tulipa) gibt es in vielen verschiedenen Formen, Farben, Größen – ja sogar Blütezeiten. Sie gehören zur Familie der Liliengewächse und sind im Frühling besonders beliebt als Schnittblumen im Haus. Denn auch hier findet jeder einen Strauß nach seinem Geschmack. Tulpen verströmen mit ihren knalligen Farben und ihrem leicht süßlichen Geruch Frühlingsgefühle in und außerhalb des Hauses.

Krokus
Wohl eine der bekanntesten Frühlingsblumen ist der Krokus (Crocus). Spätestens im März steht er in voller Blüte – leider aber nur für kurze Zeit, denn Krokusse verblühen schnell wieder. Sie sind aber trotzdem mit ihren vielen verschiedenen Arten und unterschiedlichen Farben ein echter Blickfang: von lila, violett, über weiß bis cremefarben oder gelb!